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"Jerusalem des Balkans": Die verlorene jüdische Geschichte von Thessaloniki erkunden - Meinungen
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"Jerusalem des Balkans": Die verlorene jüdische Geschichte von Thessaloniki erkunden - Meinungen

Der Artikel untersucht das reiche jüdische Erbe von Thessaloniki, Griechenland, das oft als "Jerusalem des Balkans" bezeichnet wird. Er hebt die historische Bedeutung der jüdischen Gemeinde der Stadt hervor, einschließlich ihrer Rolle als Kaufleute, Hafenarbeiter und kulturelle Mitwirkende während des Goldenen Zeitalters des spanischen Judentums. Der Autor erzählt, wie er die Stadt besucht und durch lokale Wahrzeichen und Geschichten, wie den Einfluss der jüdischen Gemeinde auf Handel und Sprache, über ihre Vergangenheit erfahren hat. Der Text verweist auch auf die tragischen Auswirkungen eines großen Feuers im Jahr 1917, der Tausende von Juden vertrieb und viele dazu brachte, ins Ausland zu wandern. Das Stück reflektiert das Vermächtnis dieser lebendigen Gemeinde und ihren späteren Niedergang.

Am Hafen von Thessaloniki, einem geschäftigen Handelszentrum an der Ägäis, das Südeuropa mit dem Balkan verbindet, reflektiert Barbara Soffer über das reiche jüdische Erbe der Stadt. Sie erinnert sich an die jüdischen Schifffahrtsleute, die einst an diesen Docks arbeiteten, und an die Gemeindemitglieder, die später in das vorstaatliche Israel umsiedelten und zu seiner Entwicklung beitrugen. Unter ihnen waren Personen, die am Widerstand in Auschwitz-Birkenau teilnahmen, einschließlich derer, die einen Aufstand anführten und das Krematorium IV zerstörten. Als ein Flug von Sun d'Or, der Tochtergesellschaft von El Al, auf ihrem Computer angezeigt wurde, beschloss sie, Tickets für sich und ihren Mann zu buchen.

Diese Reise wurde durch den Wunsch angetrieben, die Stadt zu erkunden, in der der Hafen einst am Schabbat geschlossen wurde und in der Juden sowohl als Arbeiter als auch als Führer im Handel eine herausragende Rolle spielten. Der Name Thessaloniki ehrt eine Frau, Thessalonike, die Halbschwester Alexanders des Großen und Frau von Cassander, die die Stadt 315 v. Chr. gründete.

Während die Ursprünge der jüdischen Präsenz in Thessaloniki ungewiss bleiben, deuten historische Aufzeichnungen darauf hin, dass eine Romaniote-Gemeinschaft, die eine Variante des Griechischen sprach, die als Yevanic bekannt ist, bereits um 140 v. Chr. existierte. Im Laufe der Zeit wuchs die Gemeinschaft erheblich, insbesondere nach der Vertreibung der Juden aus Spanien im Jahr 1492 und später aus Portugal.

Soffer besuchte einen Hutladen namens Stamion, der 1914 gegründet wurde, und stellte fest, dass die derzeitigen Besitzer zwar nicht jüdisch waren, aber frühere Generationen der Familie aufgrund der großen Anzahl jüdischer Kunden fließend in Ladino gesprochen hatten. 1917 fegte ein verheerender Brand durch Thessaloniki, der über 70.000 Menschen obdachlos machte, von denen etwa 52.000 Sephardische Juden waren. Viele dieser Vertriebenen wanderten nach Paris, New York und vor dem Staat Israel aus.

Jüdische Hafenarbeiter aus Thessaloniki spielten eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Häfen von Haifa und Tel Aviv. Der Sabbat wurde später auf den Sonntag verschoben. Das Jüdische Museum in Thessaloniki bietet Einblick in den Aufstieg und Niedergang einer der bemerkenswertesten jüdischen Gemeinden der Welt sowie in die heutige Situation. Im Erdgeschoss dominieren erholte Grabsteine den Raum. Bis Dezember 1942 beherrschte ein ausgedehnter jüdischer Friedhof, auf dem Hunderttausende von Gräbern untergebracht sind, das Land, auf dem heute die Aristoteles-Universität steht.

Mit der Unterstützung der Nazis, die Griechenland besetzt hatten, kamen städtische Arbeiter mit Werkzeugen an, um die Gräber zu demontieren und den Marmor für verschiedene Zwecke zu verwenden, darunter ein Schwimmbad für deutsche Truppen, Kirchenrenovierungen und private Innenhöfe.

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Der Artikel untersucht das reiche jüdische Erbe von Thessaloniki, Griechenland, das oft als "Jerusalem des Balkans" bezeichnet wird. Er hebt die historische Bedeutung der jüdischen Gemeinde der Stadt hervor, einschließlich ihrer Rolle als Kaufleute, Hafenarbeiter und kulturelle Mitwirkende während des Goldenen Zeitalters des spanischen Judentums. Der Autor erzählt, wie er die Stadt besucht und durch lokale Wahrzeichen und Geschichten, wie den Einfluss der jüdischen Gemeinde auf Handel und Sprache, über ihre Vergangenheit erfahren hat. Der Text verweist auch auf die tragischen Auswirkungen eines großen Feuers im Jahr 1917, der Tausende von Juden vertrieb und viele dazu brachte, ins Ausland zu wandern. Das Stück reflektiert das Vermächtnis dieser lebendigen Gemeinde und ihren späteren Niedergang.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf historische und kulturelle Aspekte der jüdischen Gemeinde in Thessaloniki und präsentiert sachliche Informationen ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen.

Warum Faktentreue (85): The article provides historical context about Thessaloniki's Jewish community, mentioning specific roles such as Jewish stevedores, contributions to pre-state Israel, and references to the Sonderkommando resistance at Auschwitz-Birkenau. These claims align with general historical knowledge and cross

Warum Objektivität (65): The article has an opinionated tone, presenting personal reflections and narrative storytelling rather than purely factual reporting. It uses emotive language and frames the city's Jewish history through a personal journey, which introduces bias and reduces objectivity.

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