Ein tragischer Vorfall hat sich auf Biokova ereignet, bei dem ein tschechischer Tourist sein Leben verlor, während zwei Wanderer aus dem Gebiet in der Nähe von Sutvid gerettet wurden. Laut Berichten des kroatischen Bergrettungsdienstes (HGSS) fanden innerhalb kurzer Zeit drei Eingriffe entlang des Weges von Živogošća nach Sutvid statt. Einer davon führte zum Tod eines tschechischen Staatsangehörigen, während ein anderer zur erfolgreichen Rettung eines dehydrierten und erschöpften ukrainischen Staatsbürgers führte. Der Vorfall begann gegen 15 Uhr, als zwei tschechische Staatsangehörige um Hilfe baten. Ein Team von etwa fünfzehn Rettungskräften wurde zum Tatort entsandt. Einer der Männer hatte jedoch bereits sein Leben verloren, bevor die Retter ihn erreichen konnten.
Nach Angaben von Mladen Mužinić, Sprecher der Makarska HGSS-Station, kamen die Rettungskräfte an, um beide Männer dehydriert und in Schock zu finden. "Als die Rettungskräfte die beiden Männer erreichten, die dehydriert und in Schock waren, hatte einer von ihnen bereits sein Leben verloren", erklärte er.
Der Mann berichtete, dass er aufgrund der hohen Temperaturen und des Wassermangels stark dehydriert war. Er beschrieb, dass er sich extrem schwach fühlte und nicht in der Lage war, sicher fortzufahren oder seinen Weg zurück zu finden. Vier Rettungskräfte wurden sofort an den Ort geschickt, und zusätzliche Unterstützung wurde schnell mobilisiert, da sich das Gelände als herausfordernd erwies. Nach mehreren Stunden nächtlichen Aufstiegs erreichten die Rettungskräfte die gestrandete Person um 22:50 Uhr. Erste Hilfe wurde vor Ort verabreicht, gefolgt von Ruhe und Rehydrierung. Unter der Aufsicht der Rettungskräfte begann der Mann seinen Abstieg in Richtung des Fahrzeugs. Die Operation wurde um 2:50 Uhr erfolgreich abgeschlossen, wobei alle Teilnehmer sicher zurückkehrten.
In ihrer Erklärung bekräftigte die HGSS die Bedeutung einer ordnungsgemäßen Planung für Besucher von Biokova. Sie forderten die Touristen auf, genügend Wasser mitzunehmen, die heißesten Teile des Tages zu vermeiden und geeignete Wandergeräte zu tragen. In diesem Fall hatte der Verletzte seine Reise in Sandalen begonnen, was das Risiko weiter erhöhte und seine Bewegung erschwerte. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren des Wanderns in Bergregionen in den Sommermonaten, insbesondere wenn Bedingungen wie Hitze und Austrocknung schnell zu Notfällen eskalieren können. Der Verlust des tschechischen Touristen unterstreicht die Unberechenbarkeit von Outdoor-Aktivitäten, selbst für erfahrene Wanderer.
Die erfolgreiche Rettung des ukrainischen Mannes demonstriert die Effektivität der Notfallmaßnahmen in abgelegenen Gebieten. Während die Suchteams sich auf zukünftige Operationen vorbereiten, haben die Beamten die Notwendigkeit fortgesetzter Wachsamkeit und Bereitschaft unter den Wanderern betont. Die HGSS wird auf dem Gelände aktiv bleiben und bereit sein, jedem in Not zu helfen. Die anhaltenden Wetterbedingungen und das Potenzial für ähnliche Vorfälle in den kommenden Tagen haben die lokalen Behörden veranlasst, die Situation genau zu überwachen.
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