Der Artikel beschreibt die Uraufführung des Stücks "Jedermann" auf dem Salzburger Festival und hebt verschiedene Aspekte der Aufführung und der Besetzung hervor. Das Stück, das sich auf den Tod eines reichen Mannes konzentriert, fand auf dem Domplatz statt, wo das Wetter eine ähnliche Rolle wie in den Vorjahren spielte. Der Regisseur Robert Carsen entschied sich in diesem Jahr für einen selbstbewussteren Ansatz, wobei die Stimme von Juliette Larat anstelle des ehemaligen Intendanten Markus Hinterhäuser zur Verfügung gestellt wurde. Philipp Hochmair porträtierte Jedermann, der seinen Eintritt über Smartphone live übertragen hat, während das Bühnenbild weitgehend unverändert blieb, aber als wirtschaftlich und atmosphärisch beschrieben wurde. Neue Casting-Entscheidungen beinhalteten Roxane Duran als Buhlschaft, deren Performance im Vergleich zu früheren Darstellungen als weniger beeindruckend galt, und Daniela Ziegle als die Mutter. Meike Droste übernahm die Rolle des armen Nachbarn/Werke, die eine überzeugende Performance liefert, die den Standard des Vorjahres von Dörte Lyssewski aus dem Vorjahr übernahmte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt eine Theateraufführung ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen. Während das Stück selbst Themen von Reichtum und Sterblichkeit behandelt, die durch verschiedene ideologische Linsen interpretiert werden könnten, behält der Artikel einen ausgewogenen Ton bei, indem er



