Der japanische Terrorist Kozo Okamoto, der für einen tödlichen Angriff auf den israelischen Flughafen Lod (heute Ben Gurion Airport) im Jahr 1972 verantwortlich war, ist im Alter von 78 Jahren in Beirut gestorben. Er war Teil einer dreiköpfigen Kommando-Einheit der japanischen Roten Armee, die im Auftrag der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) handelte, die den Angriff plante. Der Vorfall führte zu 26 Todesfällen, darunter acht Israelis, ein Kanadier und 17 US-Bürger aus Puerto Rico. Okamoto wurde nach dem Angriff gefangen genommen, erhielt eine lebenslange Haftstrafe in Israel und wurde 1985 durch das Jibril-Abkommen freigelassen. Er lebte später im Libanon unter dem Schutz der PFLP, um die Auslieferung an Japan zu vermeiden, und erhielt dort im Jahr 2000 politisches Asyl. In seinen letzten Jahren lebte er in relativer Isolation, nahm aber gelegentlich an Veranstaltungen der PFLP teil.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel werden die Handlungen von Kozo Okamoto und der PFLP in einem sympathischen Licht dargestellt, er wird als "militanter Genosse" bezeichnet und seine "unerschütterliche Unterstützung für die palästinensische Sache" hervorgehoben.



