Die japanische Raumsonde Hayabusa2 hat am Sonntag im Rahmen eines Tests zur Entwicklung von Technologie zur planetaren Verteidigung gegen Weltraumgesteine einen Nahflug des erdnahen Asteroiden Torifune durchgeführt. Die Mission zielte darauf ab, die Fähigkeit der Sonde zu bewerten, ihre Flugbahn präzise zu steuern, was für die Ablenkung potenziell gefährlicher Asteroiden von entscheidender Bedeutung sein könnte. Im Gegensatz zur DART-Mission 2022 der NASA, die absichtlich einen Asteroiden traf, um seinen Pfad zu verändern, versuchte Hayabusa2 keine Kollision, sondern flog innerhalb von 800 Metern von Torifune. Die Wissenschaftler betonten die Schwierigkeit des Manövers und verglichen es mit dem Schießen einer Münze durch das Territorium Japans. Die Sonde sammelt auch Daten über die Oberflächenzusammensetzung des Asteroiden, was für das Verständnis entscheidend ist, wie unterschiedliche Materialien während eines Ablenkungsversuchs reagieren könnten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Mission als ein wissenschaftliches und technologisches Unterfangen, ohne offen bestimmte politische Ideologien zu fördern oder zu kritisieren.



