Die japanische Regierung steht vor zunehmendem Druck, da sie sich darauf vorbereitet, ihren Haushaltsplan für das Jahr 2027 vorzustellen, der voraussichtlich den Rekordwert von 122 Billionen Yen (767 Milliarden US-Dollar) des Vorjahres überschreiten wird. Laut Quellen, die mit dem Prozess vertraut sind, werden die Gesamtanforderungen an die Haushalte von Ministerien und Agenturen voraussichtlich mehr als 130 Billionen Yen erreichen, was hauptsächlich auf erhöhte Ausgaben für Wachstumsstrategien und nationale Sicherheitsinitiativen zurückzuführen ist.
Der überarbeitete Ansatz kommt, da die Regierung die Abhängigkeit von Zusatzbudgets verringern will, die häufig zur Bewältigung unerwarteter Ausgaben oder politischer Veränderungen verwendet wurden. Stattdessen beinhaltet der aktuelle Plan die Sicherung von Vorausfinanzierung für Politiken, die eine mehrjährige Umsetzung erfordern. Diese Änderung wird voraussichtlich zu einem größeren als ursprünglich geforderten endgültigen Budget führen, da viele Ausgabenzahlen noch ausgehandelt werden müssen, bevor sie finalisiert werden.
Wenn die Regierung mit Haushaltsanfragen von mehr als 130 Billionen Yen fortfährt, wäre es notwendig, zusätzliche Schulden zu begeben, was die ohnehin schwierige finanzielle Situation des Landes verschlimmert. Japan hat die schlechteste Finanzlage unter den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, mit einer Staatsverschuldung von mehr als 260% des BIP. Ministerien und Agenturen mussten ihre Haushaltsvorschläge bis Ende dieses Monats einreichen, wobei das Finanzministerium den endgültigen Haushalt bis Jahresende zusammenstellen sollte. 5 Billionen für Investitionen in Wachstumsstrategien in Sektoren wie künstliche Intelligenz und Halbleiterentwicklung. Diese Zuweisungen zielen darauf ab, die technologische Wettbewerbsfähigkeit Japans zu stärken und die Beteiligung des privaten Sektors zu gewinnen.
Diese Zunahme konzentriert sich auf die Erweiterung von Bildungs- und Ausbildungsprogrammen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation, die sich an den breiteren Bemühungen zur Modernisierung der Belegschaft orientieren. 9 Billionen zur Finanzierung des Einsatzes von Abfangdrohnen und anderen Maßnahmen zur Beschleunigung der militärischen Modernisierung. 2 Billionen, gegenüber 870 Milliarden Yen im Vorjahr. Ein Teil dieser Finanzierung, über 200 Milliarden Yen, ist für Wachstumsstrategieinitiativen bestimmt, während der Rest die erweiterte offizielle Entwicklungshilfe und die Sicherheitskooperation mit verbündeten Nationen unterstützt. Diese Schritte spiegeln Japans zunehmenden Wert auf die Stärkung diplomatischer und strategischer Partnerschaften wider.
Die Sozialausgaben, einschließlich Renten und Gesundheitsfürsorge, werden voraussichtlich um etwa 390 Milliarden Yen steigen, angetrieben von dem demografischen Druck, der mit der alternden Bevölkerung Japans verbunden ist. 3 Billionen, was die im Haushaltsplan 2026 vorgesehene Zahl übertrifft. 8% für das Haushaltsjahr 2027, was auf steigende Kreditkosten hindeutet. Die Markterwartungen an höhere Zinssätze haben zu einem Aufwärtstrend bei den Renditen von Staatsanleihen beigetragen. 0%, was zu Spekulationen führt, dass weitere Anstiege folgen könnten.
Premierminister Takaichi betonte im Juli, dass der neue Investitionsrahmen für Wachstum dazu bestimmt ist, Kapitalinvestitionen des Privatsektors zu fördern und ihre Verpflichtung zur Förderung des wirtschaftlichen Wachstums und zur Stärkung der nationalen Sicherheit durch gezielte fiskalische Maßnahmen zu verstärken.
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