Japan hat laut mehreren Faktenprüfungsorganisationen und offiziellen Erklärungen kein mRNA-Impfstoff gegen Coronavirus als "tödlichste Droge in der Geschichte der Menschheit" bezeichnet. Diese Behauptung, die auf Social-Media-Plattformen weit verbreitet wurde, wurde wiederholt durch unabhängige Verifizierungsbemühungen widerlegt. Die falsche Behauptung stammt aus einem Post, der einen Screenshot eines Artikels enthielt, der im November 2024 auf The People's Voice veröffentlicht wurde. Der Artikel verwies auf ein Video einer Pressekonferenz eines japanischen Politikers im September 2024, bei der die Person Bedenken über die Sicherheit des Kostaive-Messenger-RNA-Impfstoffs (mRNA) äußerte.
Stattdessen konzentrierten sich seine Äußerungen auf allgemeine Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Wirksamkeit des Impfstoffs und möglichen Nebenwirkungen. Als Reaktion auf Anfragen bestätigten Beamte der Japan-Taiwan Exchange Association, dass die japanische Regierung keine formelle Ankündigung herausgegeben hat, die den Impfstoff als das gefährlichste pharmazeutische Produkt bezeichnet, das jemals geschaffen wurde.
Diese Antworten stimmen mit breiteren internationalen Bewertungen überein, einschließlich derjenigen von Regulierungsbehörden wie der Europäischen Arzneimittel-Agentur und der Regulierungsbehörde für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte des Vereinigten Königreichs, die beide den Kostaive-Impfstoff für den Vertrieb genehmigt haben. Die Behauptung hat sich trotz der Widerlegung durch mehrere Faktenprüfungsstellen, einschließlich Full Fact, die zuvor ähnliche Fehlinformationen in Bezug auf Japans Haltung zu mRNA-Impfstoffen entlarvt haben, fortgesetzt. Die Organisation stellte fest, dass die falsche Erzählung Tausende von Malen online geteilt wurde, oft begleitet von irreführenden visuellen Beweisen.
Trotz dieser Bemühungen taucht der Mythos immer wieder auf, was auf eine anhaltende Herausforderung bei der Bekämpfung gesundheitsbezogener Desinformationen hindeutet. Die Gesundheitsbehörden betonen, dass mRNA-Impfstoffe durch die Zufuhr von genetischem Material in Zellen funktionieren und sie anweisen, Proteine zu produzieren, die eine Immunantwort auslösen. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, wird die mRNA innerhalb weniger Tage natürlich vom Körper abgebaut. Im Gegensatz zu herkömmlichen Impfstoffen, die oft lange Entwicklungszyklen erfordern, ermöglicht die mRNA-Technologie eine schnelle Konstruktion und Prüfung, was sie besonders wertvoll macht, um auf aufkommende Bedrohungen wie das SARS-CoV-2-Virus zu reagieren.
Misinformation rund um mRNA-Impfstoffe hat zu weit verbreiteter Verwirrung und Misstrauen unter einigen Bevölkerungsgruppen geführt. Experten für öffentliche Gesundheit warnen, dass solche Unwahrheiten Impfkampagnen untergraben und zu vermeidbaren Krankheitsausbrüchen beitragen können. In Japan, wo die Impfraten im Vergleich zu vielen anderen Ländern relativ hoch bleiben, unterstreicht die Persistenz dieser Behauptung die Notwendigkeit einer kontinuierlichen öffentlichen Aufklärung und transparenten Kommunikation durch Gesundheitsbeamte. Der Kostaive-Impfstoff, der von wichtigen Aufsichtsbehörden zugelassen wurde, wird weiterhin weltweit Millionen verabreicht.
Sein Sicherheitsprofil, unterstützt durch umfangreiche klinische Studien und Daten über den Einsatz in der realen Welt, unterstreicht die Bedeutung der Verlassenheit auf verifizierte wissenschaftliche Informationen und nicht auf nicht verifizierte Behauptungen. Da Fehlinformationen fortbestehen, wird es für Einzelpersonen immer wichtiger, autoritäre Quellen zu konsultieren, wenn sie gesundheitsbezogene Behauptungen bewerten.
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