Die Selbstversorgungsquote für Nahrungsmittel in Japan sank im Geschäftsjahr bis zum 31. März auf 37% und verfehlte das 2030-Ziel der Regierung von 45%. Dieser Rückgang unterstreicht Japans Abhängigkeit von Importen und die Anfälligkeit für Störungen der globalen Lieferkette, insbesondere aufgrund anhaltender Konflikte wie dem Russland-Ukraine-Krieg und den Spannungen im Nahen Osten. Das Verhältnis, das auf den verbrauchten Kalorien gegenüber den im Inland produzierten basiert, sank, als der Reisverbrauch sank und die privaten Lagerbestände wuchsen. Während sich die wertbasierte Selbstversorgungsquote leicht auf 66% verbesserte, bestehen weiterhin strukturelle Probleme im Agrarsektor, darunter eine alternde Bevölkerung, der Mangel an Nachfolgern und veränderte Ernährungsgewohnheiten. Die japanische Regierung plant, die landwirtschaftlichen Flächen für Weizen und Sojabohnen zu erhöhen, ist jedoch weiterhin stark von Importen für diese Kulturen abhängig.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Tatsachen und Analysen über die Nahrungsmittelunterschiede Japans, ohne offen eine politische Ideologie zu befürworten.





