Der Oberste Gerichtshof Indiens hat zugestimmt, zwei Petitionen zu hören, in denen übermäßige polizeiliche Maßnahmen während der von Studenten geführten Proteste wegen der angeblichen NEET-Papierleckage vorgeworfen wurden. Die Proteste, die in mehreren Staaten einschließlich Delhi stattfanden, beinhalteten Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften, die Schläger und Tränengas verwendeten. Die Petitionen wurden von den leitenden Anwälten Shyam Divan und Gopal Sankaranarayanan eingereicht und forderten eine frühzeitige Anhörung. In der Zwischenzeit betonte eine andere Richterbank des Obersten Gerichtshofs die Notwendigkeit langfristiger Reformen im NEET-Prüfsystem und forderte die Regierung auf, die Empfehlungen des Radhakrishnan-Ausschusses umzusetzen und das IIT-Modell zu übernehmen. Solicitor General Tushar Mehta versicherte dem Gericht, dass die Regierung über die Empfehlungen des Ausschusses hinaus zusätzliche Maßnahmen ergreift, um die Zukunft der Studenten zu schützen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel gibt einen ausgewogenen Überblick über die rechtlichen Verfahren im Zusammenhang mit den angeblichen Exzessen der Polizei und die breiteren Reformdiskussionen über das NEET-Prüfungssystem.




