Der Hauptflughafen Indonesiens, der Soekarno-Hatta International Airport in Jakarta, wurde am Dienstag zusammen mit vier anderen Flughäfen wiedereröffnet, nachdem er wegen der Vulkanasche des Ausbruchs des Berges Anak Krakatau tagelang geschlossen worden war. Das Verkehrsministerium bestätigte die Wiederaufnahme des Betriebs und erklärte, dass die Luftsicherheitskrise, die die Stornierung oder Verzögerung von fast 3.000 Flügen und die Strandung von über 340.000 Passagieren verursachte, nachlassend sei. Der Ausbruch, der etwa 150 Kilometer von Jakarta entfernt liegt, führte zur vorübergehenden Schließung von acht Flughäfen in Java und Sumatra. Während einige Flughäfen den Betrieb wieder aufgenommen haben, bleiben zwei geschlossen, und Fluggesellschaften arbeiten daran, gestrandete Reisende umzubuchen. Der Vulkan, der seit dem Ausbruch aus dem Meer im frühen 20. Jahrhundert aktiv ist, liegt in einer Meerenge zwischen Java und Sumatra und hat eine Geschichte der Verursachung von Naturkatastrophen, darunter ein Tsunami 2018, bei dem 429 Menschen ums Leben kamen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Wiedereröffnung von Flughäfen nach einem Vulkanereignis und konzentriert sich auf die Auswirkungen auf den Flugverkehr und die Passagierbewegung.





