Ein britischer Sikh-Mann, Jagtar Singh Johal, wurde fast neun Jahre nach seiner Verhaftung in Indien im Jahr 2017 von einem Gericht in Delhi gegen eine Bewährung freigegeben. Er wurde in Verbindung mit angeblichen Terrorverbrechen im Zusammenhang mit der Khalistan Liberation Force, einer Gruppe, die mit gezielten Tötungen in Indiens Punjab-Region verbunden ist, inhaftiert. Trotz wiederholter Verspätungen seines Prozesses wies ein Gericht in Punjab im vergangenen Jahr ähnliche Verschwörungsklagen aufgrund des Mangels an nachprüfbaren Beweisen zurück. Johal behauptet, er sei entführt worden, ihm sei der Zugang zu einem Anwalt verweigert worden und er sei während seiner Haft gefoltert worden. Sein Bruder, Gurpreet Singh Johal, hat umfangreich für seine Freilassung gekämpft, einschließlich der Lobbyarbeit bei britischen Außenministern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Situation sachlich dar und betont sowohl die Vorwürfe gegen Jagtar Singh Johal als auch den Mangel an überprüfbaren Beweisen, die von der Staatsanwaltschaft vorgelegt wurden.






