Das US-Verteidigungsministerium hat neue Rahmenvereinbarungen mit den großen Rüstungsunternehmen Northrop Grumman und Lockheed Martin bekannt gegeben, um die Produktion von Komponenten für die Raketenabwehrsysteme Patriot und THAAD deutlich zu erhöhen. Diese Verträge kommen inmitten dringender Bemühungen des US-Militärs, langfristige Vorräte an Raketen, die während der Konflikte in Iran und der Ukraine stark erschöpft wurden, aufzufüllen und zu sichern. Laut einer jüngsten Analyse des Zentrums für Strategische und Internationale Studien (CSIS) verbrauchten die Vereinigten Staaten zwei Drittel ihres Vorkriegs-Raketenbestands von Patriot während der Konflikte mit dem Iran. Die Vereinbarungen beinhalten die Verdreifachung der Produktion von PAC-3 MSE-Raketen und die Vervierfachung der THAAD-Systemkapazität. Das Pentagon zielt darauf ab, sich auf die direkte Zusammenarbeit mit Lieferanten zu konzentrieren, anstatt sich ausschließlich auf Auftragnehmer zu verlassen und Investitionen in fortschrittliche Werksachen für die Sicherheit, die Modernisierung und die Ausbildung der Arbeitskraft zu fördern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel befaßt sich zwar mit militärischen Beschaffungen und der Strategie der nationalen Sicherheit, Themen mit inhärenter politischer Bedeutung, nimmt aber keine klare ideologische Haltung ein.




