Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) hat eine Studiengruppe gebildet, die sich auf geopolitische Fragen, Globalisierung und Entwicklung konzentriert. Die Initiative wurde Ende 2024 ins Leben gerufen, um die Auswirkungen wirtschaftlicher Beziehungen auf regionale Länder zu bewerten. Über 18 Monate analysierten die Teilnehmer internationale wirtschaftliche Variablen und entwickelten Strategien für die Entwicklung in den amerikanischen Nationen. Die Ergebnisse wurden in einem öffentlichen institutionellen Bericht mit dem Titel "Rupturas y oportunidades" zusammengestellt, der am 4. August 2026 in Santiago, Chile, vorgestellt werden soll. Der Bericht zielt darauf ab, lokale Regierungen bei der Entscheidungsfindung inmitten globaler Machtrivalen zu unterstützen. Die Gruppe wird von den ehemaligen südamerikanischen Führern Michelle Bachelet (Chile) und Iván Duque (Kolumbien) geleitet, zusammen mit anderen namhaften Persönlichkeiten wie Josep Borrell, Mia Mottley und Aloisio Mercadante. Das Projekt wurde vom UN-Generalsekretär Antó Guterres unterstützt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Initiative von CEPAL und konzentriert sich auf die Bildung und Struktur der Arbeitsgruppe, ohne dabei offen eine politische Ideologie zu befürworten.





