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Jesus-Dienst für Flüchtlinge: 25.000 Ukrainer in Kroatien leben in Unsicherheit
Croatia🏛️ PolitikEher progressivvor 19 Tagen

Jesus-Dienst für Flüchtlinge: 25.000 Ukrainer in Kroatien leben in Unsicherheit

Der Jesuitenflüchtlingsdienst (JRS) hat gewarnt, dass Kroatien nur sehr wenige Asylanträge genehmigt, was auf die unzureichende Kapazität für das Erlernen der kroatischen Sprache und eine ungewisse Situation für rund 25.000 ukrainische Flüchtlinge im Land hinweist. Der ehemalige Direktor des JRS, Pater Stanko Perica, stellte fest, dass die Zahl der weltweiten Vertriebenen weiterhin hoch ist und viele Kinder betroffen sind. Er erklärte, dass in den ersten Monaten dieses Jahres nur zwei Asylanträge genehmigt wurden, verglichen mit 24 im vergangenen Jahr. Perica betonte, dass Kroatien nicht an europäischen Solidaritätsmechanismen für die Umsiedlung von Flüchtlingen teilnimmt.

Die International Catholic Migration Commission (ICMC), bekannt als Jesuit Refugee Service (JRS), hat Bedenken hinsichtlich der begrenzten Zahl von Asylanträgen in Kroatien geäußert, die insbesondere etwa 25.000 Ukrainer betreffen, die in Unsicherheit leben.

Nach Angaben des früheren Direktors des JRS, Pater Stanko Perica, wurden im vergangenen Jahr in Kroatien 24 Asylgenehmigungen und ein subsidiärer Schutz erteilt. Im Gegensatz dazu wurden in diesem Jahr bisher nur zwei Asylanträge angenommen. Diese Zahlen zeigen einen deutlichen Rückgang der Unterstützung für Flüchtlinge, der viele in einem Zustand rechtlicher Unklarheit gebracht hat. Perica betonte, dass Kroatien zwar die Fähigkeit besitzt, mitfühlender zu sein, aber seine mangelnde Teilnahme an europäischen Solidaritätsmechanismen - wie Umsiedlungsprogrammen - die Bemühungen um eine angemessene Unterstützung behindert hat.

Länder wie Slowenien, Bulgarien und Rumänien, die an diesen Initiativen teilnehmen, sind Beispiele dafür, wie Zusammenarbeit die Integration und Unterstützung von Flüchtlingen verbessern kann.

Perica wies auch auf die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Spracherwerb und der Integration hin und wies auf lange Wartelisten für kroatische Sprachkurse hin. Er betonte weiter, dass ukrainische Flüchtlinge oft mit verlängerten Zeiten des vorübergehenden Schutzes konfrontiert sind, die manchmal bis zu einem Jahr dauern, was zu einem Gefühl der Instabilität und Unsicherheit führt. Für viele schafft diese verlängerte Situation emotionalen und psychologischen Stress und erschwert ihre Fähigkeit, sich dauerhaft in Kroatien niederzulassen.

Eine solche Person ist Valentyna Bovzdarenko, eine ukrainische Frau, die ihr Leben in Kroatien innerhalb von vier Jahren aufgebaut hat. Sie hat Anerkennung für ihre akademischen Qualifikationen erhalten und arbeitet derzeit als Kinderbetreuerin in Krizevac. Trotz ihres Wunsches, dauerhaft im Land zu bleiben, steht sie vor der Herausforderung, ihren Status jährlich zu erneuern. Ihre ungewisse Zukunft spiegelt die breitere Erfahrung vieler ukrainischer Flüchtlinge wider, die zwischen Hoffnung und Angst gefangen sind.

Auf der anderen Seite hat Shoghig Eratapelyan, eine syrische Staatsbürgerin, die seit zehn Jahren in Kroatien lebt, Asyl erhalten und jetzt ein Unternehmen besitzt und andere beschäftigt, die ebenfalls Asyl suchen.

Neben diesen persönlichen Berichten präsentierte die Konferenz auch den neuen Direktor des JRS, Pater Tomislav Vujeva. 1987 in Livena geboren, absolvierte Vujeva sein Ingenieurstudium, bevor er eine theologische Ausbildung in Zagreb und Rom absolvierte.

Da die Situation für Flüchtlinge in Kroatien weiterhin prekär ist, wird die Rolle von Organisationen wie dem JRS immer wichtiger. Ihre Interessenvertretung und Unterstützung sind entscheidend, um sicherzustellen, dass gefährdete Bevölkerungsgruppen die Aufmerksamkeit und die Ressourcen erhalten, die sie benötigen, um sich erfolgreich in die Gesellschaft zu integrieren. Mit dem anhaltenden Druck internationaler Organisationen und dem wachsenden Bewusstsein für die humanitäre Krise besteht die Hoffnung, dass Kroatien seine Haltung überdenken und proaktivere Schritte zur Unterstützung seiner Flüchtlingsbevölkerung unternehmen wird.

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2 Berichte

Index.hr logoIndex.hrUnabhängigMitteFaktentreue 96Objektivität 88vor 19 Tagen
Jesus-Dienst für Flüchtlinge: 25.000 Ukrainer in Kroatien leben in Unsicherheit

Der Jesuitenflüchtlingsdienst (JRS) hat gewarnt, dass Kroatien nur sehr wenige Asylanträge genehmigt, was auf die unzureichende Kapazität für das Erlernen der kroatischen Sprache und eine ungewisse Situation für rund 25.000 ukrainische Flüchtlinge im Land hinweist. Der ehemalige Direktor des JRS, Pater Stanko Perica, stellte fest, dass die Zahl der weltweiten Vertriebenen weiterhin hoch ist und viele Kinder betroffen sind. Er erklärte, dass in den ersten Monaten dieses Jahres nur zwei Asylanträge genehmigt wurden, verglichen mit 24 im vergangenen Jahr. Perica betonte, dass Kroatien nicht an europäischen Solidaritätsmechanismen für die Umsiedlung von Flüchtlingen teilnimmt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Fakten und Zitate von Beamten ohne offensichtlich voreingenommene Sprache oder selektive Quellen. Er hebt die Bedenken des Jesuitenflüchtlingsdienstes in Bezug auf die Asylpolitik und die Integrationsprobleme hervor, nimmt jedoch keine klare ideologische Haltung ein.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 96 · Objektivität 88): This article also accurately reports the figures provided by JRS and includes direct quotes from Pater Stanko Perica. It maintains a slightly more neutral tone compared to the first article, though it still contains evaluative statements about Croatia's lack of participation in European solidarity m

Novi list logoNovi listUnabhängigProgressivFaktentreue 95Objektivität 85vor 19 Tagen
Jesus-Dienst für Flüchtlinge: Kroatien gewährt zu wenig Asyl, Ukrainer leben in Unsicherheit

Der Jesuitenflüchtlingsdienst (JRS) hat gewarnt, dass Kroatien eine unzureichende Anzahl von Asylanträgen genehmigt, und betonte die Besorgnis über die unzureichende Fähigkeit, die kroatische Sprache zu lernen, und die ungewisse Situation von rund 25.000 ukrainischen Flüchtlingen im Land.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In diesem Artikel werden systematische Themen wie die unzureichende Zulassung von Asylanträgen, der Mangel an Integrationsunterstützung und die Kritik an der Nichtbeteiligung Kroatiens an europäischen Solidaritätsmechanismen hervorgehoben.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 95 · Objektivität 85): The article presents accurate data from JRS regarding asylum approvals in Croatia, citing specific numbers and quotes from Pater Stanko Perica. The information aligns closely with the cross-source consensus. However, the tone shows some subjectivity through phrases like 'mislim da imamo kapacitet bi

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