Der israelische Außenminister Gideon Saar lobte eine Rede des österreichischen FPÖ-Führers Herbert Kickl auf einer Konferenz in Straßburg und nannte sie "bedeutend". Saar lobte Kickl dafür, Österreichs dunkle Geschichte unter dem Nationalsozialismus anzuerkennen, Verantwortung auszudrücken und sich bei jüdischen Bürgern, Opfern des Holocaust, ihren Nachkommen und dem jüdischen Volk zu entschuldigen. Kickl betonte seine engen Beziehungen zu Israels Likud-Partei und verpflichtete sich, Antisemitismus und Antizionismus in jeder zukünftigen österreichischen Regierung zu bekämpfen, die er anführt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel betont zwar die Lobpreisungen israelischer Beamter für Kickls Rede, enthält aber auch kritische Perspektiven der IKG und anderer politischer Persönlichkeiten, die die Aufrichtigkeit solcher Gesten in Frage stellen.



