Israelische Siedler griffen palästinensische Dörfer im besetzten Westjordanland an, zündeten zwei Moscheen an und hinterließen nach Angaben palästinensischer Beamten Graffiti an Gebäuden. Diese Angriffe folgten einem gewaltsamen Zusammenstoß am Freitag, bei dem vier Palästinenser und zwei israelische Soldaten bei einer Konfrontation zwischen Dorfbewohnern und bewaffneten Siedlern getötet wurden. Das israelische Militär bestätigte, dass von beiden Seiten Schüsse abgefeuert wurden. Die Vorfälle sind Teil eines breiteren Musters der Siedler-bezogenen Gewalt, wobei die UNO und die Palästinensische Autonomiebehörde zahlreiche Opfer berichteten. Premierminister Benjamin Netanyahu hat die Sicherheitsoperationen im Westjordanland verstärkt, während rechtsextreme Mitglieder seiner Regierung die Annexion befürworten. Lokale Führer berichteten, dass eine neu erbaute Moschee angezündet und mit hebräischen Slogans, einschließlich Verweisen auf "jüdische Rache", entstellt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird der Konflikt aus der Perspektive palästinensischer Opfer dargestellt und die Aktionen der israelischen Siedler als Terroranschläge hervorgehoben.


