Die israelischen Sicherheitskräfte führten Razzien in den Häusern von Hamas-Mitarbeitern und ihren Familien durch und beschlagnahmten Bargeld, Schmuck und Fahrzeuge im Wert von etwa 100.000 NIS. Diese Operationen richteten sich an Personen, die mit früheren Anschlägen verbunden waren, wie Muhammad Abd al-Rahman Abad, der 2002 an einem Versuch auf Jerusalem beteiligt war, und Ahed Faiz Ali al-Natasha, die 2001 an Bombenanschlägen beteiligt war. Die Razzien folgten einem Bericht des US-Außenministeriums, der bestätigte, dass die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) weiterhin Terroristen und ihre Familien durch verschiedene Programme finanziell unterstützt, obwohl sie sich verpflichtet hatte, diese Finanzierung einzustellen. Laut dem Bericht wurden seit 2001 über 156 Millionen US-Dollar an Terroristen und ihre Familien verteilt, wobei in den letzten Jahren Anpassungen an das Wohlfahrtssystem der PA vorgenommen wurden. Das US-Außenministerium stellte fest, dass diese Zahlungen unter neuen Rahmenbedingungen bestehen und die Unterstützung für den Terrorismus wirksam fortsetzen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In diesem Artikel werden die Handlungen der israelischen Sicherheitskräfte als berechtigte Reaktionen auf den Terrorismus dargestellt und gleichzeitig die laufende finanzielle Unterstützung betont, die die Palästinensische Autonomiebehörde den Terroristen und ihren Familien gewährt.

