Die israelische Regierung hat die Einführung des "Masa-Diplomatie"-Programms genehmigt, das darauf abzielt, jüdische Jugendliche in der Diaspora in Israel in Advocacy und öffentliche Diplomatie einzubeziehen. Das Programm, das von Premierminister Benjamin Netanyahu und Außenminister Gideon Sa'ar vorgeschlagen wurde, reagiert auf den steigenden Antisemitismus und die Desinformation über Israel. Es umfasst Online-Advocacy-Training, öffentliche Redensworkshops, Bildungsreisen, von Experten geleitete Seminare und ein von Beamten des Außenministeriums geprüftes Capstone-Projekt. Die Initiative, die als Pilotprojekt in den Jahren 2025-2026 begann, wird für etwa sechs Wochen laufen und wird mit 1 Million NIS für rund 70 Teilnehmer im akademischen Jahr 2026-2027 finanziert. Beamte betonten die Bedeutung der Verbindung der Diaspora-Jugend mit Israel und der Nutzung ihres Einflusses bei der Bekämpfung des Antisemitismus.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird das Programm als notwendige und strategische Antwort auf Antisemitismus und Desinformation dargestellt und die Bedeutung des Engagements der Diaspora in der globalen Interessenvertretung betont.





