Vize-Kanzlerin Mona Neubaur (Grüne) wurde während ihrer Aussage vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der den Terroranschlag von Solingen untersuchte, kritisiert. Der Ausschussvorsitzende Thomas Kutschaty (SPD) beschuldigte ihr Ministerium, dem Ausschuss trotz Anfragen über 1,5 Jahre keine Dokumente zur Verfügung gestellt zu haben. Neubaur behauptete, sie habe "mit großer Intensität" daran gearbeitet, die Materialien bald zu liefern, gab aber zu, dass keine formelle Vollständigkeitserklärung ausgestellt worden sei. Sie erklärte, dass persönliche Telefongespräche nicht dokumentiert wurden, da keine Anrufprotokolle und Chat-Verläufe durch automatische Routinen gelöscht wurden. Neubaur erklärte auch, dass das Staatskabinett es geschafft habe, nach dem Angriff schnell Lösungen zu entwickeln und einen Konsens über ein Sicherheitspaket zu erzielen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In dem Artikel werden beide Seiten der Frage dargestellt: die Kritik des Ausschussvorsitzenden hinsichtlich der Dokumentenlieferung und die Erklärungen von Neubaur zu den Verzögerungen.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 80): The article reports on the criticism of Mona Neubaur from the investigation committee, citing specific statements and actions. It presents the situation as reported by the committee and includes her explanations. The reporting aligns with the cross-source consensus on her lack of transparency and in

