In dem Artikel werden die Sorgen der Geschichtslehrer weltweit bezüglich der rückläufigen Einschreibungen in der Geschichte auf Schul- und Universitätsebene in den letzten Jahrzehnten diskutiert. Einige Länder, darunter Großbritannien und die USA, haben diesen Trend als "Krise" bezeichnet. Neue Forschungsergebnisse, die im Journal of Curriculum Studies veröffentlicht wurden, deuten jedoch darauf hin, dass es zwar einen allmählichen Rückgang der Einschreibungen in der Geschichte in australischen Gymnasien gibt, aber noch keine ausgewachsene Krise darstellt. Die Studie analysierte die Einschreibungen in 12 Jahren in modernen und antiken Geschichtsfächer von 2009 bis 2024 und stellte fest, dass der Anteil der Studenten, die Geschichte studieren, von etwa 21% im Jahr 1993 auf etwa 14,7% im Jahr 2024 zurückgegangen ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Ergebnisse aus der akademischen Forschung, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen. Er erkennt die Bedenken der Pädagogen an, betont aber auch die nuancierte Natur der Einschreibungstrends und vermeidet starke ideologische Rahmenbedingungen.


