Eine hochrangige französische Regierungsbeamte, Sarah El Haïry, forderte Irland auf, seine EU-Präsidentschaft zu nutzen, um stärkere Maßnahmen zum Schutz von Kindern im Internet zu ergreifen. Während ihres Besuchs in Dublin betonte sie die Notwendigkeit, dass Social-Media-Plattformen transparente Sicherheitsbewertungen wie Nährwertkennzeichnungen für Lebensmittel liefern, die es Nutzern ermöglichen, Risiken für Kinder zu bewerten. El Haïry hob die Bedeutung proaktiver Rechtsvorschriften hervor und stellte fest, dass Länder, die frühzeitig handeln, breitere europäische Reformen beeinflussen könnten. Sie schlug auch vor, dass Social-Media-Unternehmen die Sicherheit von Kindern bei der Gestaltung der Produkte priorisieren sollten, anstatt auf regulatorischen Druck zu warten. In der Zwischenzeit hat der irische Kommunikationsminister Patrick O'Donovan angedeutet, dass der Online-Kinderschutz während der irischen Präsidentschaft eine Priorität haben wird, was möglicherweise zu einer innerstaatlichen EU-Gesetzgebung führen wird, wenn Fortschritte als unzureichend angesehen werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Ansichten eines französischen Beamten, der sich für strengere Maßnahmen zum Schutz von Kindern einsetzt, und des irischen Kommunikationsministers, der mögliche gesetzgeberische Maßnahmen skizziert.





