Der 22-jährige iranische Rapper Mahnam Navab Safavi wurde laut Menschenrechtsorganisationen und Diaspora-Medienberichten von einem Revolutionsgericht in Isfahan zum Tode verurteilt. Zu den Anklagen gehörten "Krieg gegen Gott durch Teilnahme an der Zerstörung von öffentlichem Eigentum", "Propaganda gegen das Establishment" und "Versammlung und Absprache". Das Gericht nannte Safavis Tat, Protestslogans an Wände zu schreiben, als Beweis für seine angeblichen Verbrechen. Seinen Verteidigern wurde der Zugriff auf seine Akte verweigert, und sein Prozess fand in Abwesenheit statt, während er in Haft im Zentralgefängnis von Isfahan blieb. Safavi hatte zuvor auf seinem Social-Media-Account die Absicht geäußert, an Protesten teilzunehmen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Handlungen der iranischen Regierung als nach islamischem Recht gerechtfertigt und porträtiert die Handlungen des Rappers als kriminelle Bedrohungen für die staatliche Autorität.
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