Der iranische Außenministeriumssprecher Esmail Bagej erklärte, dass der Iran keine Pläne hat, ausländische Delegationen zu beherbergen oder Verhandlungsführer ins Ausland zu schicken, mit Ausnahme von Minister Abbas Arakchi, der im Irak auf Pilgerfahrt ist. Die Situation scheint einem Muster zu folgen, seit Trump vor über fünf Monaten mit Israel die Operation "Exodus" begonnen hat, in der er wiederholt mit militärischen Maßnahmen gedroht hat, aber dann zurücktrat und dies durch diplomatische Bemühungen rechtfertigte. Der Iran hat seit dem Zusammenbruch des Verständigungsabkommens vom Juni, das auf den Konflikt abzielte, Verhandlungen mit Washington abgelehnt. Der Streit um die Kontrolle über die Straße von Hormus bleibt ein zentraler Punkt der Auseinandersetzung, wobei die USA darauf bestehen, dass Teheran den wichtigen strategischen Wasserweg öffnen muss, während es seine Ansprüche auf die Befugnis des Seeverkehrs ausdrücklich garantiert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Seiten des Narrativs: Iran leugnet Verhandlungen und Trump behauptet, dass sie stattfinden.





