Die iranischen Behörden führten öffentliche Hinrichtungen von zwei Demonstranten, Amirhossein Safari Hosseinabadi und Abolfazl Sepahi Badjiani, auf dem Shahid Alikhani-Platz in Isfahan durch. Sie gehörten zu den 12 Personen, die im Zusammenhang mit den Protesten, die am 8. Januar begannen, zum Tode verurteilt wurden. Den Angeklagten wurde vorgeworfen, Mitglieder der Basij-Miliz getötet und während der Unruhen Brandstiftung und Vandalismus begangen zu haben. Die Hinrichtungen fanden trotz der Appelle von UN-Menschenrechtsexperten statt, darunter auch der UN-Sonderberichterstatterin Mai Sato, die den Mangel an Transparenz und ordnungsgemäßem Prozess in den Prozessen kritisierten. Die UN betonte Bedenken hinsichtlich willkürlicher Inhaftierung, erzwungener Geständnisse und unfairen Prozessbedingungen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über die Hinrichtungen und beinhaltet sowohl die Perspektiven der iranischen Behörden als auch der internationalen Menschenrechtsorganisationen.




