Nach Angaben des iranischen Staatsmedien wurde im Süden der Provinz Fars ein neues Erdgasfeld entdeckt, dessen Reserven auf über 212 Milliarden Kubikmeter geschätzt werden. Laut Ölminister Mohsen Paknedschad könnten davon etwa 161 Milliarden Kubikmeter abgebaut werden. Da es sich um Süßgas handelt, sind die Kosten für die Entwicklung und den Betrieb niedriger. Die Entdeckung erfolgte während einer Krise, in der der Iran unter den wirtschaftlichen Folgen des Krieges gegen Israel und die USA leidet. Die Regierung arbeitet derzeit daran, die durch Angriffe beschädigte Energieinfrastruktur wiederherzustellen. Seit Beginn des Krieges im Februar sank die Erdgasproduktion um etwa 230 Millionen Kubikmeter pro Tag, wobei der Iran vor dem Konflikt täglich rund 650 Millionen Kubikmeter förderte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt sachlich und basiert auf offiziellen Angaben der iranischen Medien sowie auf Daten, die vom Ölminister zitiert werden.



