Am Wochenende führte die slowenische Polizei umfangreiche Operationen entlang der südlichen Grenze durch und verhaftete insgesamt 267 illegale Migranten und einen Stowaway. Die Aktionen fanden an mehreren Orten in den Regionen Brežiška, Črnomeljska und Metliška statt, wobei die Behörden ihre Anstrengungen in den folgenden Tagen fortsetzten. Die Brežiška-Polizei verhaftete 39 Personen aus Bangladesch, 33 aus Afghanistan, 15 aus Ägypten, 14 aus Pakistan und Palästina, neun aus Marokko, sieben aus der Türkei, sechs aus Algerien und dem Iran, vier aus Indien, drei aus Ghana und China, zwei aus Somalia, dem Kongo, Tunesien und Nigeria und einen aus Syrien, Sierra Leone, Burundi und Libanon.
Die Festnahmen erfolgten in Gebieten wie Obrežje, Dobova, Rigonc, Slovenska vas, Rakovče, Nova vas pri Mokricah, Ribnica, Brezi pri Veliki Dolini, Loč, Mostec, Brežic, Jereslavče, Dvorc und Kapele. In der Region Črnomeljska nahmen Beamte 40 Personen aus dem Sudan, 19 aus Afghanistan, zehn aus Marokko, acht aus Bangladesch, sechs aus Jordanien, drei aus Pakistan und jeweils einen aus Algerien und Somalia fest. Die Festnahmen erfolgten in der Nähe von Žuniči, Novi Lipi, Marindol, Preloka, Žlja, Vrhovci und Dam Vinica. In der Zwischenzeit wurden in der Nähe von Metliška sieben türkische Staatsangehörige festgenommen.
Der Fahrer, ein 67-jähriger italienischer Mann, wurde festgestellt, dass er sechs türkische Staatsbürger illegal in seinem Auto befördert hatte. Die Behörden beschlagnahmten das Fahrzeug, verhafteten die heimlichen Passagiere und stellten den Fahrer wegen Verstoßes gegen die Grenzbestimmungen unter Untersuchung. Die türkischen Migranten beantragten internationalen Schutz. Die Operationen dauerten mehrere Tage und beinhalteten koordinierte Bemühungen verschiedener Polizeieinheiten entlang der südlichen Grenze.
Die verhafteten Personen stammen aus einer Vielzahl von Ländern, was auf unterschiedliche Migrationsmuster und Routen hinweist, die verwendet wurden, um Slowenien zu erreichen. Viele der Migranten hätten nach der Verhaftung Asyl oder internationalen Schutz gesucht. Die Polizei betonte, dass die Operationen Teil einer breiteren Strategie sind, um die nationalen Grenzen zu sichern und die unbefugte Einreise in das Land zu verhindern. Die Behörden haben bestätigt, dass weitere Ermittlungen in Bezug auf die Fälle des Fahrers und der Migranten im Gange sind.
In der Zwischenzeit werden die Migranten, die um internationalen Schutz gebeten haben, formale Asylverfahren durchlaufen. Das Ausmaß der Operation unterstreicht die Komplexität des Migrationsmanagements in der Region, insbesondere angesichts der Nähe Sloweniens zu anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und der Herausforderungen, die durch irreguläre Migrationsströme entstehen.
Die Beamten haben sich noch nicht zu möglichen politischen Änderungen oder erhöhten Ressourcen geäußert, um das Problem anzugehen.
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