Professor Bernhard Hoepler, ein Forscher des bulgarischen Instituts für Computerwissenschaften, Künstliche Intelligenz und Technologie (INSAIT) an der Universität St. Kliment Ohridski in Sofia, erhielt einen Zuschuss des Europäischen Forschungsrats (ENR) in Höhe von 2,5 Mio. Euro. Dies ist der erste solcher Zuschuss für einen Forscher, der in einer bulgarischen Aufnahmeeinrichtung im Rahmen des Programms "Horizon Europa" angesiedelt ist. Das Projekt, das als "Full Optimization on Networks (FScaleOPT) " bezeichnet wird, wird 5 Jahre dauern und sich mit der Entwicklung von Algorithmen für große Netzwerke befassen, die zur effizienteren Anwendung von Optimierungsmethoden in Netzwerksystemen beitragen.
Der Zuschuss ist Teil des ERC Advanced Grants, eines der renommiertesten Zuschüsse im wissenschaftlichen Umfeld. Insgesamt 838 Mio. Euro wurden an 319 europäische Forscher vergeben, die Projekte mit hohem Risiko und Potenzial für innovative Entdeckungen ausgewählt haben. Prof. Hoepler ist der einzige bulgarische Student, der einen solchen Zuschuss erhalten hat.
Prof. Hoepler ist in der Weltwissenschaft dank seiner revolutionären Forschungen im Bereich des Algorithmusdesigns bekannt. Er absolvierte eine Doktorarbeit am Massachusetts Institute of Technology, arbeitete an der Polytechnischen Universität Zürich und trat vor zwei Jahren dem INSAIT bei, indem er dort eine weltweit führende Gruppe im Bereich der Algorithmen gründete.
INSAIT hat bewiesen, dass das Modell, auf dem es funktioniert, wirklich auf Weltebene ist, kommentierte er.
Der stellvertretende Ministerpräsident Atanas Pekanov betonte die Wichtigkeit des Projekts für die Entwicklung Bulgariens. "Es handelt sich um eine grundlegende Wissenschaft, die jedoch auch für die Wirtschaft, die Logistik und den Alltag eines jeden von uns von Bedeutung ist", sagte er.
Der Minister für Bildung und Wissenschaft, Prof. Georgi Volchev, stellte fest, dass dank der Strukturen wie INSAIT und Studenten wie Prof. Hoepler immer mehr Preisträger internationaler Wettbewerbe ihre Ausbildung in Bulgarien fortsetzen möchten.
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24 ChasaUnabhängigLinksvor 10 Tagen Durchbruch: Ein INSAIT-Projekt gewinnt 2,5 Mio. EUR (Überblick)Eine bulgarische wissenschaftliche Einrichtung, INSAIT an der Universität Sofia, hat einen Zuschuss in Höhe von 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat für ein Projekt unter der Leitung des international renommierten Professors Bernhard Hoeplinger gewonnen. Dies ist das erste Mal, dass ein bulgarisches Forschungsinstitut seit der Gründung des Forschungsrates vor 20 Jahren eine solche Auszeichnung erhält. Die Finanzierung zielt darauf ab, Echtzeit-Algorithmen für Logistik, Transportsystemen und Internetinfrastruktur zu entwickeln. Vizepremierminister Atanas Pekanov betonte die Bedeutung der Leistung und stellte fest, dass sie das wachsende wissenschaftliche Potenzial Bulgariens demonstriert. Professor Martin Vechev, Gründer von INSAIT, bezeichnete den Gewinn als historisch und betonte, dass er die globale Wettbewerbsfähigkeit der bulgarischen Wissenschaft und Technologie widerspiegelt.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel betont den nationalen Stolz, die staatliche Unterstützung und die positiven Auswirkungen wissenschaftlicher Errungenschaften auf die Wirtschaft und das Bildungssystem.
Mediapool.bgUnabhängigMittevor 10 Tagen Ein Wissenschaftler von INSAIT gewinnt einen Zuschuss von 2,5 Mio. EUR im Rahmen des Horizon Europe-ForschungsprogrammsDer Europäische Forschungsrat (ERC) hat die Gewinner seines renommierten ERC Advanced Grants-Programms im Rahmen der EU-Wissenschaftsinitiative Horizon Europe bekanntgegeben. Insgesamt 838 Mio. € werden an 319 Forscher in ganz Europa vergeben. Einer dieser Empfänger ist Professor Bernhard Hoepplinger, der am bulgarischen Institut für Informatik, Künstliche Intelligenz und Technologien (INSAIT) arbeitet, das zur Universität Sofia "St. Clement von Ohrid" gehört. Dies ist der erste ERC-Zuschuss, der an einen Forscher einer bulgarischen Gastinstitution im Rahmen des Horizon Europe-Programms vergeben wird. Das Projekt mit dem Titel "FullScaleOPT" zielt darauf ab, mit 2,5 Mio. € neue mathematische und algorithmische Werkzeuge für die Optimierung großer Netzwerke über fünf Jahre zu entwickeln. Bevor er zu INSAIT kam, erhielt Professor Hoepplinger ein ERC Starting Grant, das es ihm ermöglichte, von einer Position in den USA und einer Forschungsgruppe in Zürich nach Europa zurückzukehren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über eine wissenschaftliche Leistung, die ein von der Europäischen Union finanziertes Forschungsstipendium für einen bulgarischen Wissenschaftler beinhaltet.
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