Die Untersuchung des Todes des 14-jährigen Jools Sweeney wird vom High Court in England und Wales neu eröffnet, was eine historische Entscheidung bedeutet. Jools starb im April 2022, und seine Eltern glauben, dass soziale Medien, insbesondere die "Black-out-Herausforderung" auf TikTok, zu seinem Tod beigetragen haben. Die ursprüngliche Untersuchung, die nur 23 Minuten dauerte und keine mündlichen Beweise hörte, berücksichtigte keine Social-Media-Daten. Der High Court entschied, dass zuvor weggelassene Social-Media-Beweise neue Untersuchungslinien liefern könnten. Jools' Mutter, Ellen Roome, beauftragte eine forensische Analyse seines Telefons und enthüllte Beweise für potenziellen Missbrauch oder Sucht. Das Gericht hob auch die Ergebnisse der ursprünglichen Untersuchung auf. Roome hat sich für das "Jools Law", jetzt Teil des Crime and Policing Act, eingesetzt, das Unternehmen verpflichtet, die Online-Daten von Kindern innerhalb von fünf Tagen nach ihrem Tod zu bewahren. Sie führt auch eine Klage gegen TikTok und seine Muttergesellschaft ByDance.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt das Problem als ein systematisches Versagen bei der Bearbeitung digitaler Beweise bei Todesfällen unter Jugendlichen, betont die Notwendigkeit einer gesetzlichen Reform ("Jools Law") und macht die Technologieunternehmen zur Rechenschaft.





