Eine vom Innenministerium organisierte Geburtstagsfeier für den ehemaligen Minister und verurteilten korrupten Beamten Ernst Strasser hat Kontroversen zwischen den Oppositionsparteien FPÖ und NEOS ausgelöst. Die im April 2026 stattfindende Veranstaltung kostete fast 9.000 € und umfasste Gäste wie ehemalige und aktuelle Politiker der ÖVP-Partei, darunter Ex-Minister und Kollegen aus dem Ministerium. Strasser wurde 2014 wegen Bestechungsgeldern als EU-Parlamentarier zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Das Innenministerium verteidigte die Veranstaltung als offizielle Repräsentantenversammlung, ähnlich wie eine frühere Geburtstagsfeier für seinen Vorgänger Karl Schlögl. Kritiker argumentieren, dass eine solche teure Veranstaltung während der Budgetkürzungen für Bürger und Polizei unangemessen ist. Strasser war zuvor in einen Skandal verwickelt worden, bei dem er Zahlungen im Austausch für Einflussnahme auf die EU-Gesetzgebung akzeptierte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Kritik der FPÖ und der NEOS als auch die Verteidigung der Veranstaltung durch das Innenministerium.

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