Eine Gruppe von Vizepräsidenten der FIFA aus Europa und Nordamerika, darunter UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und CONCACAF-Chef Victor Montagliani, forderte zusätzliche Zahlungen in Höhe von 10 Millionen Dollar an jeden der 211 Mitgliedsverbände der FIFA aus den Reserven nach der Weltmeisterschaft. Diese Anfrage ist Teil ihrer Bemühungen, FIFA-Präsident Gianni Infantino herauszufordern, der vorgeschlagen hatte, Anteile an der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, ein Plan, der weithin als korrupt kritisiert wurde. In dem Brief, der an Infantino geschickt wurde, wird argumentiert, dass die FIFA 6 Milliarden Dollar an Reserven halten sollte und sich eine "einmalige" Freigabe in Höhe von 2,1 Milliarden Dollar an die Verbände leisten könnte. Sie bestehen auch darauf, dass die zuvor versprochenen 20 Millionen Dollar pro Föderation bis 2030 weiter finanziert werden. Der Schritt wird als Gegenmaßnahmen zu Infantinos finanziellen Anreizen für Unterstützer seines gescheiterten Privatisierungsplans angesehen. Der Brief fordert eine finanzielle Prüfung vor einem geplanten Treffen in Zürich und sucht nach Unterstützung von einigen anderen unabhängigen Verbänden, obwohl sich Asien und Südafrika wie Infantino kritisieren.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert den Widerstand gegen Infantino als prinzipiellen Standpunkt gegen Korruption und Einfluss der Unternehmen in der Sportverwaltung und betont Transparenz und demokratische Rechenschaftspflicht.





