Der umstrittene Vorschlag des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino, eine Beteiligung an der WM zu verkaufen, mit dem Ziel, 4,2 Milliarden US-Dollar durch eine neue kommerzielle Rechteinrichtung zu beschaffen, ist inmitten wachsender Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Organisation zusammengebrochen. Nach einem intensiven internen Konflikt zog Infantino den Plan zurück und räumte ein, dass er eine Spaltung innerhalb des Fußballs verursacht hatte. Der FIFA-Generalsekretär Mattias Grafstrom bedauerte den Aufruhr und forderte die Mitarbeiter auf, sich auf ihre gemeinsame Mission des Dienstes des Fußballs zu konzentrieren. Führende Persönlichkeiten wie Arsene Wenger und der ehemalige Berater Carlos Cordeiro kritisierten den Vorschlag, wobei Cordeiro zurücktrat und andere Infantino beschuldigten, das Personal irregeführt zu haben. Berichte deuten darauf hin, dass regionale Konföderationen die Bemühungen koordinieren könnten, Infantinos Führung in Frage zu stellen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel diskutiert zwar interne Konflikte innerhalb der FIFA, einer politisch aufgeladenen Organisation, aber die Gestaltung bleibt ausgewogen.




