FIFA-Präsident Gianni Infantino steht im Zentrum neuer Kontroversen, nachdem die britische Zeitung The Times berichtete, dass Marokko angeblich angeboten hat, das Finale der Weltmeisterschaft 2030 im Austausch für politische Unterstützung für die Wiederwahl von Infantino auszurichten. Der Bericht behauptet, dass Marokko zusammen mit Spanien und Portugal, die das Turnier gemeinsam veranstalten, mit diesem Deal im Rahmen der Verhandlungen über die Austragungsrechte konfrontiert wurde. Der Vorschlag beinhaltet Berichten zufolge, dass Marokko das Finale im Austausch für die öffentliche Unterstützung von Infantino während einer möglichen Prüfung seiner Führung erhält. Inzwischen wetteift auch Madrid um das Finale, wobei Santiago Bernabéu als bevorzugter Austragungsort gilt. Die Situation wurde durch Kritik der europäischen Fußballverbände und den Verlust der Unterstützung internationaler Partner, einschließlich des Fußballverbands Jordaniens, weiter kompliziert, der Infantino vorwarf, politischen Druck auszuüben.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Bericht ist neutral, aber die Betonung der Manipulation durch Infantino und die unbestimmte Bedeutung, die er für die Zukunft der FIFA-Fussballwelt hat, sind nicht unerheblich.





