Indonesien positioniert sich als Vermittler in globalen Handelsstreitigkeiten und betont die Bedeutung des Handels als Instrument zur Förderung von Frieden und Stabilität inmitten zunehmender geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Fragmentierung. Die stellvertretende Handelsministerin Dyah Roro Esti Widya Putri erklärte, dass der Handel eher als eine kooperative Kraft als als ein Schlachtfeld für Konflikte dienen sollte. Sie skizzierte Indonesiens Strategie, eine offene Wirtschaftsdiplomatie aufrechtzuerhalten, Exportmärkte zu diversifizieren, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die digitale Transformation zu fördern. Das Land engagiert sich aktiv in multilateralen Foren wie ASEAN, der G20 und der WTO, um institutionelle Reformen voranzutreiben, einschließlich der Revitalisierung des Streitbeilegungssystems der Welthandelsorganisation und der Gewährleistung einer größeren Vertretung für Entwicklungsländer. Indonesien hat bereits 20 Handelsabkommen abgeschlossen, die über 60% seines Handels abdecken, und hat sich erfolgreich durch diplomatisches Engagement mit internationalen Handelsproblemen befasst, insbesondere durch die Befreiung mehrerer Exporte aus den USA.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Handelspolitik und diplomatischen Strategien Indonesiens als Bemühungen zur Förderung der globalen Zusammenarbeit und Stabilität, ohne offen eine bestimmte ideologische Haltung zu bevorzugen.


