Indonesien, das derzeit den Vorsitz im ASEAN-Ausschuss für Katastrophenmanagement (ACDM) innehat, hat eine strategische Verschiebung der regionalen Katastrophenmanagementpolitik von kurzfristiger Risikominderung hin zu langfristiger nachhaltiger Widerstandsfähigkeit gefordert. Auf der 48. ACDM und den damit verbundenen Treffen in Bandung betonten indonesische Beamte die Notwendigkeit einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit, um die Bereitschaft Südostasiens für zukünftige Krisen zu verbessern. Die Diskussionen betonten die Bedeutung der Integration von Katastrophenrisikodaten in Entscheidungsprozesse und der Ausweitung der Zusammenarbeit über die Notfallreaktion hinaus, um langfristige Resilienzrahmen einzubeziehen. Indonesien zielt darauf ab, regionale Frühwarnsysteme wie das ASEAN-Mehrgefahren-Frühwarn- und Bereitschaftssystem (AMPD) zu verbessern und nachhaltige Investitionen in die Katastrophenvorsorge vorzubereiten. An der Veranstaltung nahmen Vertreter aller 10 ASEAN-Nationen und mehrerer internationaler Partner teil, darunter die UNO und NGOs.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion über die führende Rolle Indonesiens bei der Förderung regionaler Strategien zur Katastrophenbekämpfung innerhalb der ASEAN.





