Ein IndiGo Airbus A321neo erlitt am 19. August während der Landung am Flughafen Gorakhpur einen Tail-Strike-Vorfall und verursachte Schäden am Unterleib des Flugzeugs. Der Vorfall markierte den achten bekannten Tail-Strike, an dem IndiGo's A321 Flotte beteiligt war, und den zehnten insgesamt seit 2023. Das Flugzeug, das nach einem ähnlichen Vorfall in Delhi im September 2024 zuvor repariert worden war, wurde unmittelbar nach dem jüngsten Vorfall aufgrund von Kratzern, die in der Nähe der Hilfsträger-Einheit (APU) am hinteren Teil des Rumpfes entdeckt wurden, an den Boden gesetzt. Das Flugzeug hatte vor dem Vorfall einen Flug von Delhi nach Gorakhpur absolviert, und seine letzte Betriebsdatum reicht bis zu diesem Tag.
Die Folge der Ereignisse begann mit dem Versuch des Flugzeugs, in Gorakhpur zu landen. Industriequellen bestätigten, dass der Pilot eine Landeflamme in einer höheren Höhe als empfohlen initiierte, was zu einem Kontakt zwischen dem Flugzeugschwanz und der Startbahnoberfläche führte. Dies verursachte sichtbare Schäden an der Unterseite des Rumpfes. Der Pilot beschloss dann, die erste Landung abzubrechen und versuchte eine zweite Annäherung, die erfolgreich landete, aber das Flugzeug mit spürbaren Schrammspuren zurückließ. Nach einer Inspektion wurde das Flugzeug bis zur weiteren Bewertung aus dem Dienst genommen. IndiGo wurde wiederholt wegen von Schwanzschlag-Vorfällen mit seinen A321neo-Flugzeugen untersucht.
Seit 2023 wurden mindestens zehn derartige Vorfälle dokumentiert, wobei acht speziell mit dem größeren A321-Modell in Verbindung gebracht wurden. Dazu gehören ein Vorfall mit einem ATR-Regionaljet und ein anderer mit einem A320. Während die Fluggesellschaft einige dieser Vorfälle anerkannt hat, gibt es derzeit keine öffentlich zugängliche Datenbank, die die Häufigkeit oder Schwere solcher Ereignisse verfolgt. Der Mangel an Transparenz hat bei Luftfahrtexperten und Piloten Bedenken aufgeworfen, die für strengere Untersuchungen und verfahrensrechtliche Reformen plädieren.
Dieser Vorfall führte zu erheblichen Unterleibsschäden, nachdem das Flugzeug gelandet, gestartet und den Betrieb nach Bengaluru ohne sofortige Erkennung fortgesetzt hatte. Ein weiterer Tail-Strike ereignete sich kurz nach der Rückkehr des Flugzeugs in den Dienst im März 2025, was die AAIB veranlasste, ihre Untersuchung auf alle ähnlichen Fälle mit der Fluggesellschaft auszuweiten. Trotz laufender Ermittlungen wurden bisher keine formellen Ergebnisse oder detaillierten Berichte veröffentlicht. Die Regulierungsbehörden haben auch die wiederkehrenden Probleme zur Kenntnis genommen.
In der Zwischenzeit aktualisierte Airbus Anfang 2025 sein Flight Crew Training Manual und empfahl den Piloten, die Landeflamme bei 40 Fuß für die A321 zu starten, verglichen mit 30 Fuß für andere Modelle der A320-Familie. Diese Anpassung zielt darauf ab, das Risiko des Kontakts mit dem Schwanz während der Landung zu reduzieren. Piloten, die IndiGo's A321-Flotte betreiben, haben ihre Frustration über den Mangel an klaren Richtlinien und Unterstützung durch das Management bezüglich sicherer Landetechniken zum Ausdruck gebracht. Sie betonten die Notwendigkeit einer umfassenden Überprüfung der Schulungsprotokolle und Wartungsverfahren, um die zugrunde liegenden Ursachen dieser Vorfälle anzugehen.
Einige Luftfahrtanalysten glauben, dass die wiederholten Tail-Strikes tiefere betriebliche Herausforderungen innerhalb der Fluggesellschaft widerspiegeln, die möglicherweise die Sicherheitsstandards und das Vertrauen der Passagiere beeinträchtigen. Die Erdung der betroffenen A321neo unterstreicht die wachsende Besorgnis um die Zuverlässigkeit der Flotte von IndiGo. Da die Fluggesellschaft weltweit der größte Kunde von Airbus ist, kann die Wiederholung solcher Vorfälle zukünftige Beschaffungsentscheidungen und Wartungsstrategien beeinflussen.
Bis dahin bleibt der Schwerpunkt auf der Gewährleistung der Sicherheit der Besatzung und der Passagiere inmitten der laufenden Prüfung der betrieblichen Praktiken von IndiGo.
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