Im April 2026 wurde in der argentinischen Provinz Salta ein bahnbrechendes Gesetz verabschiedet, das systematischen sexuellen Missbrauch und Angriff auf indigene Frauen durch nicht indigene Männer als Hassverbrechen anerkennt. Diese Anerkennung erfolgt nach einer dreijährigen Kampagne, die von indigenen Frauen angeführt wurde, darunter die Tochter der verstorbenen Wichí-Führerin Octorina Zamora. Das Gesetz schreibt Sensibilisierungskampagnen und Bildungsbemühungen zur Bekämpfung dieser Form rassistischer und patriarchalischer Gewalt vor, obwohl es keine neuen Straftaten einführt oder bestehende Strafen ändert.
Tendenz-Einschätzung (Links): In dem Artikel wird das Thema "chineo" als eine systematische Form rassistischer und patriarchaler Gewalt, die in der Kolonialgeschichte verwurzelt ist, dargestellt und die historische Marginalisierung indigener Frauen betont.






