Ein Schweizer Sammler namens Vincent Escriba, der ein privates Museum mit Tausenden von indigenen zeremoniellen und kulturellen Gegenständen aus Nordamerika besitzt, arbeitet mit einer in Manitoba ansässigen First Nations-Gruppe zusammen, um diese Artefakte nach Kanada zurückzubringen. Die meisten Gegenstände stammen aus indigenen Nationen wie den Dakota, Lakota, Ojibway, Cree und Haida. Escriba schätzt den Wert der Sammlung auf 13 bis 17 Millionen US-Dollar und will sie an eine Manitoba-Gruppe verkaufen, entweder um ein neues Museum in Winnipeg zu errichten oder die Gegenstände in ihre ursprünglichen Gemeinschaften zurückzugeben. Die in Manitoba ansässige Initiative "Bring Them Home" ist an Verhandlungen beteiligt und hofft, die Finanzierung für die Rückführung zu sichern, die möglicherweise bis zu 20 Millionen US-Dollar erfordert. Wenn keine Mittel gesammelt werden können, können Escriba alternative Käufer suchen, um seinen Ruhestand zu unterstützen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Situation objektiv dar und konzentriert sich auf die Bemühungen sowohl des Schweizer Sammlers als auch der Gruppe der Ersten Nationen, ohne offen eine Seite zu begünstigen.




