Indien und das Vereinigte Königreich haben ein umfassendes Freihandelsabkommen (CETA) in Kraft gesetzt, das einen bedeutenden Schritt in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen darstellt. Das Abkommen, das vom scheidenden britischen Premierminister Keir Starmer auf dem G7-Gipfel angekündigt wurde, beinhaltet stufenweise Tarifsenkungen und öffnet Sektoren wie Automobile, Finanzen und Bildung für einen erhöhten Handel. Es beseitigt auch Zölle auf 96,8% der britischen Zolllinien und 64,1% der indischen Zolllinien, was Branchen wie Marineexporten, Textilien und Edelsteinen zugute kommt. Zusätzlich ermöglicht ein Sozialversicherungsabkommen indischen Fachleuten und Arbeitgebern, die Doppelbesteuerung in Großbritannien zu vermeiden, was etwa 75.000 Arbeitnehmern und 900 Arbeitgebern zugute kommt. Beide Nationen zielen darauf ab, den Handel bis 2030 auf 48 Milliarden Pfund zu verdoppeln und das BIP-Wachstum zu steigern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Inkrafttreten des CETA zwischen Indien und Großbritannien als ein für beide Seiten vorteilhaftes Abkommen und zitiert Aussagen beider Regierungen, ohne offen eine der Seiten zu begünstigen.



