Am 7. Juli bekräftigte Premierminister Narendra Modi während eines Treffens mit dem indonesischen Präsidenten Prabowo Subianto in Jakarta Indiens Unterstützung für die "Zwei-Staaten-Lösung" in Palästina und bekräftigte damit eine langjährige indische Haltung. Eine Woche später bekräftigten indische Beamte bei den Treffen der Palästina-Gebergruppe in Brüssel ihr Engagement für eine palästinensische Staatlichkeit und eine UN-Mitgliedschaft. Diese Rhetorik steht jedoch in scharfem Gegensatz zu den jüngsten Entwicklungen. Am 14. Juli genehmigte Israels Sicherheitskabinett die Finanzierung von 34 neuen Siedlungen im besetzten Westjordanland, die Teil einer breiteren expansionistischen Strategie sind, die die Tragfähigkeit einer Zwei-Staaten-Lösung untergräbt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Sichtweise, indem er sowohl Indiens rhetorische Unterstützung für die Zwei-Staaten-Lösung als auch seine zunehmende strategische Ausrichtung auf Israel hervorhebt.





