In Indien kämpfen viele Absolventen, um eine stabile Beschäftigung trotz der raschen Expansion in der Hochschulbildung zu finden. Vivek Kumar Jaiswal, ein 28-jähriger mit einem Master-Abschluss in Hindi, bleibt arbeitslos und arbeitet nur in Teilzeit, was die wachsende Ungleichheit zwischen Bildungsstand und Arbeitsmöglichkeiten unterstreicht. Das Problem hat zu einer weit verbreiteten Frustration unter jungen Indern geführt und zu groß angelegten Protesten wie denen der Cockroach Janta Party (CJP) beigetragen, die als Online-Satire begannen, aber erhebliche Anziehungskraft gewannen. Laut einem Bericht der Azim Premji University produziert Indien jährlich etwa 5 Millionen Absolventen, aber nur etwa 2,8 Millionen finden eine formelle Beschäftigung. Fast 40% der Absolventen unter 25 Jahren sind arbeitslos, während viele, die Arbeit finden, in schlecht bezahlten, informellen Rollen arbeiten. Trotz staatlicher Initiativen wie Praktika und Lehrvermittlungen argumentieren Experten, dass diese Maßnahmen unzureichend sind, um die systemischen Herausforderungen und die wirtschaftlichen Chancen in der Schaffung von Arbeitsplätzen anzugehen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt das Problem der Absolventenarbeitslosigkeit als systematisches Versagen der indischen Regierung und des Bildungssystems und betont die fehlende Schaffung von Arbeitsplätzen und die Notwendigkeit von Reformen.




