Der indische Staatsminister für Wissenschaft und Technologie, Jitendra Singh, betonte die Notwendigkeit einer stärkeren globalen Tech-Zusammenarbeit während des 14. BRICS-Ministertreffens für Wissenschaft, Technologie und Innovation (STI) in Chennai am 21. August 2026. Bei der Eröffnungssitzung hob Singh hervor, wie neue Technologien, von fortschrittlichen Materialien bis hin zu Biotechnologie, Photonik, Geospatialtechnologien und Hochleistungsrechnen, die Landschaft des globalen Fortschritts umgestalten. Er forderte internationale Zusammenarbeit, um sicherzustellen, dass diese Innovationen zugänglich, erschwinglich, vertrauenswürdig und nachhaltig bleiben.
Dieses Thema unterstreicht die Überzeugung, dass Wissenschaft, Technologie und Innovation der Menschheit dienen sollten, indem sie die Widerstandsfähigkeit erhöhen, ein integratives Wachstum fördern, eine nachhaltige Entwicklung fördern und gerechte Partnerschaften zwischen den Nationen fördern. Er wies auf das Potenzial der BRICS hin, bei der Schaffung eines kooperativen, verantwortungsvollen und zukunftsweisenden Innovationsökosystems eine führende Rolle zu spielen, angesichts ihrer großen Bevölkerung, ihres wissenschaftlichen Talents und ihrer wachsenden Forschungskapazitäten.
Laut einer Pressemitteilung des Press Information Bureau (PIB) betonte Singh die Bedeutung des anhaltenden Engagements und der praktischen Umsetzung, um sinnvolle Ergebnisse zu erzielen. Seine Bemerkungen waren Teil einer breiteren Bemühung, BRICS als Schlüsselfigur bei der Gestaltung der Zukunft der globalen Wissenschaft und Technologie zu positionieren. Während seiner Ansprache skizzierte Singh die Entwicklung der BRICS STI-Kooperation zu einer robusten Plattform, die Forschungskooperation, Innovationspartnerschaften, Jugendaustausch, Forschungsinfrastruktur und thematische Arbeitsgruppen umfasst.
Unter der Präsidentschaft Indiens ist eine umfassende Überprüfung der STI-Prioritäten im Gange, um die Zusammenarbeit mit den aufkommenden wissenschaftlichen und technologischen Trends und den Entwicklungszielen der Mitgliedsstaaten in Einklang zu bringen. Er bekräftigte Indiens Bekenntnis zu einem offenen, inklusiven und menschenorientierten Ansatz für Wissenschaft und Innovation. Singh nannte mehrere nationale Initiativen als Beispiele für diese Philosophie, darunter die National Quantum Mission, die National Supercomputing Mission, die BioE3-Politik, die National Geospatial Policy und die Erweiterung des digitalen Ökosystems für öffentliche Infrastruktur.
Er ermutigte die BRICS-Partner, ehrgeizige, aber praktische Strategien für eine tiefere Zusammenarbeit in Bereichen wie Frontier-Forschung, Innovationsfinanzierung, Talent-Mobilität, Austausch von Forschungsinfrastruktur, Start-up-Partnerschaften und Kapazitätsaufbau zu erforschen. Solche Bemühungen, so argumentierte er, würden die Schaffung eines zukunftsfähigen BRIS STI-Rahmens ermöglichen, der in der Lage ist, globale Herausforderungen anzugehen und die Bestrebungen des globalen Südens zu unterstützen.
Das Treffen in Chennai markiert einen entscheidenden Moment im laufenden Dialog zwischen den BRICS-Nationen und schafft die Voraussetzungen für mehr koordinierte Maßnahmen in den kommenden Monaten.
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