Indien erweitert sein Portfolio an erneuerbaren Energien durch die Erforschung geothermischer Energie, insbesondere im nordöstlichen Bundesstaat Arunachal Pradesh. Mit einer installierten erneuerbaren Kapazität von 275 Gigawatt strebt das Land bis 2030 500 Gigawatt an. Geothermische Energie, die kontinuierlich Strom und Heizung liefert, gewinnt aufgrund ihrer Zuverlässigkeit im Vergleich zu intermittierender Sonne und Wind an Aufmerksamkeit. Im Jahr 2024 wurde eine Politik eingeführt, die das geothermische Potenzial des Landes auf 10,6 GW aus 381 heißen Quellen schätzt. Arunachal Pradesh, das für seine geothermischen Ressourcen bekannt ist, hat mit der Bohrung seiner ersten geothermischen Produktionsquelle in Dirang begonnen, die auf Anwendungen wie Raumheizung und Lebensmittelverarbeitung abzielt. Ein zweites Projekt im Bezirk Tawang könnte 0,25-1 MW Strom erzeugen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über Indiens wachsendes Interesse an geothermischer Energie, wobei der Schwerpunkt auf der technischen Machbarkeit, der politischen Entwicklungen und dem regionalen Potenzial liegt.






