Die neuseeländische Bildungsministerin Erica Stanford bezeichnete die Lehrerausbildungsprogramme in den Schulen als "Systemstörung", die darauf abzielt, die Erstausbildung der Lehrer zu verbessern. Die Regierung plant, die Anzahl der geförderten Plätze in diesen Programmen von 528 im Jahr 2024 auf 660 im Jahr 2025 und dann auf 704 jährlich ab 2028 zu erhöhen, was 21,7 Millionen US-Dollar über fünf Jahre kostet. Die Finanzierung für diese Erweiterung erfolgt durch die Umverteilung von Geld, das ursprünglich für einen Umsiedlungsbeitrag für ausländische Frühkindler vorgesehen war. Studenten, die an dem Programm teilnehmen, verbringen drei Tage in der Woche in Gastschulen und erhalten ein Stipendium von 19.930 US-Dollar, während sie eine einjährige Lehrqualifikation absolvieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar ein politisch belastetes Thema, nämlich die Reform der Lehrerbildung, doch bleibt der Rahmen ausgewogen.


