In dem Artikel wird die Arbeit des österreichischen Tänzers und Choreografen Philipp Gehmacher diskutiert, wobei der Schwerpunkt auf seiner neuen Solo-Performance 'doors open close' bei ImPulsTanz im Mumok-Veranstaltungsort liegt. Es hebt seine Erforschung des Tanzes als reine Bewegung ohne theatralische Elemente oder Erzählung hervor und betont die Authentizität. Das Stück findet in einem ehemaligen Studio der georgischen Künstlerin Tolia Astakhishvili statt, in dem immer noch ihre Objekte ausgestellt sind. Gehmacher untersucht die Essenz des Tanzes und fragt, ob es sich lediglich um Körperbewegung handelt oder ob es eine bestimmte Körpersprache gibt. Seine Choreographie erforscht die Beziehung zwischen Körper und Raum, das Ändern räumlicher Beziehungen und die Ausdehnung des Körpers durch Armbewegungen und Gewichtsveränderungen. Er integriert gesprochene Elemente in seine Choreographie, beeinflusst von seiner Erfahrung als Professor am HZT Berlin, wo er "neue Körper" beobachtete, die sichtbar und verloren sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf ein kulturelles Ereignis im Zusammenhang mit zeitgenössischem Tanz und beschäftigt sich nicht mit politisch belasteten Themen wie Regierung, Wahlen oder öffentlicher Ordnung.




