Ein australischer Imam, Scheich Shadi Asuleiman, kritisierte die Äußerungen eines anderen Imams, Scheich Ibrahim Dadoun, der die Hamas-Angriffe auf Süd-Israel am 7. Oktober 2023 als "Tag des Stolzes" und "Sieg" bezeichnete. Die Äußerungen wurden bei einer pro-palästinensischen Kundgebung in Lakemba, Sydney, gemacht und erregten weit verbreitete Kritik, auch von Premierminister Anthony Albanese, der erklärte, dass es "nichts zu feiern" über die Angriffe gebe. Scheich Ibrahim erklärte später, dass seine Äußerungen die Erleichterung über das Ende einer 16-jährigen Blockade für Palästinenser zum Ausdruck bringen sollten, nicht die Billigung von Gewalt. Scheich Shadi stellte fest, dass Scheich Ibrahim bereits vor der Veranstaltung von seiner Rolle im Australian National Imams Council (ANIC) zurückgetreten war und dass seine Äußerungen ohne Wissen oder Zustimmung des ANIC gemacht wurden. Er betonte die Bedeutung verantwortungsvoller Rhetorik von religiösen Führern und betonte das Engagement des Rates, sich mit ihnen zu beschäftigen, anstatt sie auszuschließen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel heikle politische Fragen im Zusammenhang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt und religiöser Führung diskutiert, präsentiert er mehrere Perspektiven.




