In dem Artikel wird die Besorgnis über die finanzielle Instabilität des Bezirkshaushalts Belgrads diskutiert und behauptet, es gebe eher ein "Defizit" als einen Überschuss. Iva Stojiljković, Sprecherin der Versammlung von Belgrad, argumentiert, dass die Stadt vor einem finanziellen Zusammenbruch steht und weist auf unbezahlte Schulden an private Verkehrsunternehmen und Arbeiter der Apoteka Beograd hin, die seit 14 Monaten keinen Lohn erhalten haben. Sie kritisiert die derzeitige Verwaltung unter der Leitung von Bürgermeister Aleksandar Šapić und bezeichnet seine Politik des kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs als populistische Maßnahme und wirft ihm vor, eine Finanzkrise durch übermäßige Ausgaben für die EXPO-Veranstaltung geschaffen zu haben. Zdravko Janković von der Grünen Linksfront fügt hinzu, dass der Haushalt durch EXPO-bezogene Ausgaben weiter belastet wurde, was zu erheblichen Geldflüssen führte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die finanziellen Probleme in Belgrad als Folge von Missmanagement und politischen Entscheidungen und kritisiert insbesondere Bürgermeister Aleksandar Šapić und seine Politik.





