Die spanische Geheimdienstagentur CENIF hat organisierte kriminelle Netzwerke aufgedeckt, die von der Schmuggel von Migranten aus der marokkanischen Enklave Ceuta auf die Iberische Halbinsel profitieren. Zwischen Januar 2024 und August 2026 transportierten diese Gruppen etwa 20.924 Migranten über die Grenze und verlangten zwischen 3.000 und 7.000 Euro pro Person, was deutlich niedriger ist als die bisherigen Preise von 12.000 € . 20.000 €. Der Bericht zeigt an, dass diese Gruppen die groß angelegte Migrationsoperation, die als "Operation 30J" bekannt ist, zwar nicht unabhängig organisiert haben, sie aber für finanziellen Gewinn ausgenutzt haben. Sie betreiben eine umfangreiche Infrastruktur an den marokkanischen und spanischen Küsten, darunter sichere Häuser, Tankstellen und Wartungswerkstätten. Darüber hinaus haben einige Personen persönliche Boote oder gekaufte Kajaks verwendet, um Migranten zu schmuggeln, wobei mindestens 10 solcher Schiffe in den Häfen von Ceuta identifiziert wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält Sachdaten aus einer offiziellen Quelle (CENIF), die das Ausmaß der illegalen Migration und der damit verbundenen kriminellen Aktivitäten detailliert beschreiben, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen.





