Das neue San Siro-Stadion, das derzeit von AC Mailand und Inter Mailand entwickelt wird, soll nach seiner Fertigstellung im Jahr 2032 einen Gesamtwert von mehr als zwei Milliarden Euro haben. Diese Zahl stammt aus einer wirtschaftlichen Machbarkeitsstudie, die von beiden Vereinen an die Stadt Mailand übermittelt wurde und die die finanziellen Dimensionen des Projekts skizziert.
Während der Plan während der Entwurfs- und Bauphase Änderungen unterliegt, spiegeln diese Zahlen den wirtschaftlichen Rahmen wider, auf dem beide Vereine ihre Vision für den neuen Veranstaltungsort aufbauen. Die Entscheidung, ein brandneues Stadion zu bauen, anstatt das bestehende San Siro zu renovieren, scheint weitgehend von den erwarteten finanziellen Vorteilen getrieben zu sein, die im Bericht beschrieben werden. Das Projekt beinhaltet die Schaffung von 162.000 Quadratmetern Neubau. Davon werden rund 64.000 Quadratmeter direkt dem Stadion gewidmet. Die verbleibenden 98.000 Quadratmeter werden nicht-sportlichen Einrichtungen wie Büroräumen, Hotels und Gewerbeflächen zugewiesen.
Der Bau des Stadions und dessen Fundament wird auf rund 708 Millionen Euro geschätzt. Zusätzliche Ausgaben umfassen etwa 121 Millionen Euro für Parkplätze und unterirdische Strukturen, 172 Millionen Euro für Gewerbe- und Gaststättenräume und weitere 115 Millionen Euro für Abriss und Abfallwirtschaft, einschließlich Arbeiten im Zusammenhang mit dem alten San Siro.
149 Milliarden Euro. Die Machbarkeitsstudie hebt das komplexe Zusammenspiel von Kosten und Einnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt hervor. Sie unterstreicht die Bedeutung genauer Bewertungsprognosen, insbesondere angesichts der langfristigen Natur der Investition. Beide Vereine müssen in den kommenden Jahren regulatorische Genehmigungen, Finanzierungsvereinbarungen und Baulogistik durchlaufen. Der Erfolg des Projekts hängt davon ab, den prognostizierten Wert des Stadions zu erhalten und gleichzeitig steigende Kosten und Marktschwankungen zu bewältigen. Die Entwicklung umfasst umfangreiche kommerzielle und Gastfreundschaftskomponenten, die für die Erzielung von Einnahmen über die Spieltage hinaus entscheidend sind.
Diese Elemente sollen Unternehmen und Besucher das ganze Jahr über anziehen und zur Gesamtertragbarkeit des Geländes beitragen. Die Abwesenheit von Wohneinheiten deutet jedoch darauf hin, dass ein Fokus auf hochwertige kommerzielle Projekte statt auf gemischte Entwicklungen gerichtet ist, die auf ein breiteres Engagement der Gemeinschaft abzielen. Beide Vereine haben die strategische Bedeutung des neuen Stadions betont und es als Eckpfeiler für ihr zukünftiges Wachstum positioniert.
Die Machbarkeitsstudie liefert eine detaillierte Roadmap zur Erreichung dieser Ziele, obwohl Unsicherheiten hinsichtlich der endgültigen Genehmigungsprozesse und potenziellen Veränderungen der wirtschaftlichen Bedingungen bestehen. Das geplante Fertigstellungsdatum von 2032 ermöglicht reichlich Zeit für Planung und Ausführung, bedeutet aber auch, dass die finanziellen Ergebnisse von Faktoren wie Inflationsraten, Zinskosten und der Nachfrage nach sportbezogener Infrastruktur im nächsten Jahrzehnt abhängen werden. Die Vereine müssen kontinuierlich überwachen und ihre Strategien anpassen, um sicherzustellen, dass das Projekt finanziell tragfähig bleibt.
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