Der Artikel reflektiert über das Vermächtnis des Neoliberalismus durch die Linse des Journalisten Mauro Del Corno, der im vergangenen Jahr verstorben ist. Er diskutiert seine unveröffentlichte Arbeit, die den Neoliberalismus dafür kritisiert, dass er kein weit verbreitetes Wohlbefinden schafft und stattdessen weit verbreitete Armut, prekäre Beschäftigung, Angst und soziale Fragmentierung verursacht. Der Artikel argumentiert, dass die neoliberale Politik eine starke Kluft zwischen einigen mächtigen Gewinnern und vielen Verlierern geschaffen hat, was die öffentliche Unterstützung erodiert. Er verweist auf marxistische und andere kritische Perspektiven und legt nahe, dass der Neoliberalismus eine bewusste Strategie der kapitalistischen Klasse ist, um die nach dem Zweiten Weltkrieg verlorene Macht zurückzugewinnen. Der Artikel warnt davor, dass die öffentliche Unterstützung nachlässt und die neoliberalen Kräfte möglicherweise zur Zwangs- und Unterdrückung von Dissens zurückgreifen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel präsentiert eine stark kritische Sichtweise des Neoliberalismus und beschreibt ihn als eine bewusste Strategie der Kapitalistenklasse zur Konsolidierung der Macht auf Kosten der breiteren Bevölkerung.






