Der israelische Minister für Nationale Sicherheit Itamar Ben-Gvir führte Hunderte von Juden in die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem und verletzte damit das langjährige Status Quo-Abkommen, das das jüdische Gebet dort einschränkt. Der Besuch fand während Tisha B'Av statt, einem jüdischen Trauertag für die Zerstörung des Ersten und Zweiten Tempels. Aufnahmen zeigen Ben-Gvir und andere, wie sie auf dem Tempelberg beten, der als heiligster Ort im Judentum und der drittheiligste im Islam gilt. Ben-Gvir behauptete, der Schritt demonstriere die jüdische Souveränität über das Gebiet und betonte Israels Autorität.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Veranstaltung als legitimen Ausdruck jüdischer Souveränität und nationaler Identität, betont die Autorität Israels und spielt eine mögliche Provokation herunter.




